Ich bin überzeugt: Gute Gottesdienste berühren Menschen ganz und gar – weil sie Gott einen Raum geben.
Sie sorgen dafür, dass Kirche sich weiterentwickelt und die frohe Botschaft ins Heute bringt.
Aus diesem Anliegen berate ich Menschen, die Liturgie gestalten.
Mein Name ist Barbara Feichtinger. Ich bin Theologin und berate Kirchengemeinden und Einzelpersonen bei liturgischen Fragen und in der Gestaltung von Veränderungsprozessen. Es liegt mir am Herzen, dass Gottesdienste ihre Kraft entfalten und Menschen dabei zu sich und zu Gott finden. Ich bin überzeugt: Dort, wo gute Gottesdienste gefeiert werden, hat Kirche eine Zukunft und stärkt die Menschen.
Das biete ich
Liturgiecoaching, Liturgiekurse
Ich unterstütze Sie darin, Gottesdienste zu gestalten, die lebensnah und relevant sind. Mit mir können Sie die Qualität Ihrer Gottesdienste stärken. Meine Angebote können online oder bei Ihnen vor Ort stattfinden.
Systemische Organisationsberatung
Als Expertin für Prozessbegleitung unterstütze ich Ihre Organisation in Veränderungsprozessen oder in der Bearbeitung von Konflikten. Mit mir entwickeln Sie Lösungen, die zu Ihrer Organisation und den beteiligten Personen passen.
Kirche in tiefgreifender Veränderung Die katholische Kirche im deutschsprachigen Raum befindet sich in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Mitgliederzahlen schrumpfen rapide; selbst engagierte Kirchenmitglieder treten aus. Pastorales Personal fehlt – und zwar nicht nur Priester und Diakone, sondern auch Gemeinde- und PastoralreferentInnen. Viele Diözesen haben deshalb einen Strukturwandel beschlossen, der mit einem Kulturwandel einhergeht: mehr Mitverantwortung aller … Weiterlesen …
Heiliger Schnickschnack?
Unsere Gesellschaft ist mit großen Herausforderungen konfrontiert: der Klimawandel mit seinen verheerenden Folgen, Kriege in nächster Nähe, imperialistische Machthaber, Erstarken des Rechtsextremismus … Und ich – wie auch einige von Ihnen – widme meine Aufmerksamkeit dem Gottesdienst. Da könnte man uns fragen: Ist die Liturgie gegenüber den „wahren“ Herausforderungen nicht Schnickschnack? Wäre es nicht wichtiger, … Weiterlesen …
Soft Skills im Gottesdienst
Als Liturgie-Dozentin in der Ausbildung der Pastoralen Berufe besuche ich alle Gemeindeassistentinnen und Gemeindeassistenten in ihren Einsatzpfarreien bei einem Gottesdienst. Ich gebe Feedback, bestärke, was gut ist, und identifiziere gemeinsam mit der bzw. dem Auszubildenden Entwicklungsfelder. Ein ermutigendes Erlebnis Kürzlich war ich bei einer Gemeindeassistentin, die noch kaum Erfahrung in der Gottesdienstleitung hatte. Für sie … Weiterlesen …
Liebevolle Gottesdienste
Eine Erfahrung In meiner Ausbildungszeit für den Pastoralen Dienst war ich für die Gestaltung von Schülermessen zuständig: Etwa dreißig Dritt- und Viertklässler feierten jeden Mittwoch um acht Uhr in der Pfarrkirche eine Messe. Der Gottesdienst stand auf dem Stundenplan und war verpflichtend. Den Drittklässlern sollte er der Vorbereitung auf die Kommunion dienen, den Viertklässlern der … Weiterlesen …
Echt sein
Menschen wirken überzeugend, wenn sie authentisch sind. Das gilt auch im Gottesdienst. Und im Gottesdienst kommt der Authentizität darüber hinaus noch eine weitere Bedeutung zu: Wenn ich als Gottesdienstleiterin authentisch bin – wenn ich tatsächlich tue, was ich vorgebe zu tun -, kann ich Menschen mitnehmen in die Bewegung auf Gott hin. So werde ich … Weiterlesen …
Den Anfang gestalten
Unterschiedliche Erfahrungen An einem Ort , an dem ich gelegentlich das Mittagsgebet mitbete, erlebe ich dieses in seiner Wirkkraft sehr unterschiedlich. Fast immer wird die Sext aus der Tagzeitenliturgie genommen, und doch wirkt der kleine Gottesdienst das eine Mal lebendig und eingepasst in die Situation in der Mitte des Tages, das andere Mal wie ein … Weiterlesen …
Orientierung für freie Gottesdienste
Sie wollen einen Gottesdienst ohne vorgegebene Form gestalten. Wie können Sie diesen aufbauen? Häufig werden Elemente aneinandergereiht und dabei lediglich Prinzipien des Wechsels von Wort und Musik oder des Wechsels von Input und Gebet beachtet. Es geht aber auch anders: Mit einem klaren Spannungsbogen können Sie die Feiernden bewusst in das Geschehen hineinnehmen und sie … Weiterlesen …
Ist Liturgie relevant angesichts der planetaren Krisen?
Heute am Frühstückstisch: Gespräch über die besorgniserregende Entwicklung beim mächtigen weltpolitischen Player USA. Schnell weitet sich der Blick auf andere Bedrohungen auf unserem Planeten: Kriege, das Scheitern des Plastikabkommens, das Beharren auf Eigeninteressen, die höher gewichtet werden als das Wohl der menschlichen Gemeinschaft. Und ich frage mich: Was haben wir als Liturginnen und Liturgen da … Weiterlesen …
Gottesdienste mit dem Leben verbinden
Weitverbreitete Unzufriedenheit mit den Gottesdiensten Eine Freundin von mir hat Religionspädagogik studiert und ist im Glauben verwurzelt. Trotzdem besucht sie den Gottesdienst nur noch, wenn sie mit dem Chor einen Einsatz hat. Sie kann die 08/15-Gottesdienste in ihrer Gemeinde nicht mehr ertragen. – Viele Katholikinnen und Katholiken erleben Gottesdienste als steril. Sie fühlen sich nicht … Weiterlesen …
Liturgie zwischen Form und Lebendigkeit
Liturgie wird oft als starr empfunden. Für mich ist sie jedoch etwas sehr Lebendiges.
In diesem Beitrag zeige ich einen Weg auf, Liturgie als lebendiges Geschehen zu verstehen und entsprechend zu gestalten.
So arbeite ich
„In der Gottesdienstgestaltung erschließen sich mit der Themenzentrierten Interaktion (TZI) neue Wege: für einer Feier, die die Menschen im Blick hat und dadurch in die Tiefe geht.“
„Zugewandt, sozial, reflektiert – das sind drei Stichworte, die mich gut beschreiben.“ Ich komme nicht mit fertigen Antworten, sondern entwickle mit Ihnen passgenaue Lösungen. Ich stärke Sie in Ihren Kompetenzen, und miteinander entdecken wir Ihr Entwicklungspotenzial.
„Zugewandt, sozial, reflektiert – das sind drei Stichworte, die mich gut beschreiben.“
Über mich
Barbara Feichtinger ist Liturgiewissenschaftlerin, systemische Organisationsberaterin und Coach. In einem Slum in Nairobi entdeckte sie, wie Gottesdienste Menschen verändern und eine Gesellschaft beeinflussen können. Eine große Freiheit in der Gottesdienstgestaltung und eine klare Orientierung an den Menschen erlebte sie als Seelsorgerin in der Schweiz.
Die Kurstage mit Barbara Feichtinger haben mir neue Perspektiven auf die Liturgie eröffnet. Ihre frischen und manchmal unkonventionellen, aber immer theologisch und liturgisch verantworteten Einwürfe zur Gestaltung einer zeitgemäßen und den Menschen zugewandten Liturgie haben mich bereichert. Schade, dass wir sie erst am Ende der Ausbildungszeit kennengelernt haben. Ich könnte noch viel von ihr lernen.
Magnus Meyer, Pastoralassistent Diözese Rottenburg-Stuttgart
Seit Barbara Feichtinger unser Team ergänzt, läuft es. Sie schafft immer wieder diesen schmalen Grat, den Gesprächsprozess frei laufen zu lassen, um ihn dann wieder zu fokussieren und zu strukturieren. Barbara Feichtinger stellt einfach die richtigen Fragen.
Michael Knaus, Dekan des kath. Dekanates Zollern
Im Januar hatten wir Frau Feichtinger zu einer gremiumsinternen Fortbildung zum Thema Themenzentrierte Interaktion eingeladen. Frau Feichtinger lebt TZI. Wir haben sie als sehr offen, positiv und fröhlich erlebt. Sie war spontan und hat auf unsere Stimmungen, Fragen und „Störungen“ professionell reagiert und uns ins Thema mitgenommen. Auch für die, die TZI schon kannten, war der Tag bereichernd und hat uns motiviert, das Gelernte auszuprobieren. Das Potential, das sie an diesem Tag mit leichter Hand und großem Fachwissen in uns weckte, machte uns als Gremium kommunikationsfähiger, aufmerksamer und leistungsfähiger. Gerne würden wir mit Frau Feichtinger an TZI weiterarbeiten.
„Liturgie bewegt“ – meine „Kolumne im Anzeiger für die Seelsorge“
Aha-Erlebnisse, konkrete Hilfestellungen und Grundsätzliches rund um das Feld Liturgie, Gottesdienste und Kirche: Über all das schreibe ich in meiner Kolumne „Liturgie bewegt“, die ab Januar 2025 monatlich in der Zeitschrift „Anzeiger für die Seelsorge“ erscheint.